Die Fragen, die uns im Erstgespräch am häufigsten gestellt werden – hier vorab beantwortet. Was hier nicht steht, beantworten wir gern persönlich.

Bevor Sie anfragen

Ab welchem Vermögen lohnt sich das?

Als Faustregel ab rund 100.000 Euro angelegtem Vermögen. Darunter steht der laufende Aufwand oft in keinem guten Verhältnis zum Nutzen – und dann sagen wir Ihnen das auch. Entscheidend ist ohnehin nicht die Zahl allein: Wer ein über fünfzehn Jahre gewachsenes Bankdepot mitbringt, hat meist mehr zu klären als jemand mit einem einzelnen ETF-Sparplan.

Was kostet der Depot-Check?

Nichts. Weder das Erstgespräch noch die Auswertung noch das Gespräch über das Ergebnis. Sie bekommen Ihren Klarheitsbogen und entscheiden danach, ob Sie weitermachen möchten. Bis dahin ist nichts vereinbart.

Der Grund dafür ist einfach: Wer herausfinden will, ob wir zusammenpassen, soll das können, ohne vorher etwas zu unterschreiben.

Muss ich mein Depot übertragen?

Nicht automatisch. Der erste Schritt ist eine Analyse, keine Umschichtung. Es kommt regelmäßig vor, dass wir empfehlen, bestehende Anlagen zu behalten – etwa wenn Altverträge Garantien oder steuerliche Besonderheiten enthalten, die man nicht leichtfertig aufgibt. Was sich ändern sollte, besprechen wir. Entscheiden tun Sie.

Ist Videoberatung wirklich persönlich?

Sie sprechen mit einem festen Ansprechpartner, nicht mit einem Callcenter. Unterlagen gehen wir gemeinsam am Bildschirm durch – oft genauer als am Küchentisch, weil beide dasselbe sehen. Wenn Sie lieber gegenübersitzen: In Regensburg und Umgebung geht das persönlich.

Geld und Vergütung

Wie verdienen Sie daran?

Sie zahlen ein laufendes Serviceentgelt, das sich am betreuten Depotwert orientiert: 1,00 Prozent bis 500.000 Euro, darüber 0,80 Prozent, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Abgerechnet wird es über Ihre Depotbank.

Von Fondsgesellschaften erhalten wir nichts. Im Serviceentgelt-Modell setzen wir ausschließlich provisionsfreie Anteilsklassen ein, Bestandsprovisionen fließen nicht. Unsere Vergütung hängt damit am betreuten Vermögen und nicht daran, welches Produkt wir Ihnen empfehlen. Alles zu den Kosten

Sind Sie an bestimmte Anbieter gebunden?

Wir arbeiten in Arbeitsgemeinschaft mit der FG FINANZ-SERVICE AG und wickeln unser Geschäft über sie ab. Vorgaben, welche Produkte wir empfehlen, gibt es dabei nicht: Wir haben Zugang zu mehreren Depotbanken und mehreren tausend Fonds und wählen daraus aus.

Formal erhalten wir unsere Vergütung als Provisionszahlung der FG – wirtschaftlich stammt sie aus Ihrem Serviceentgelt. Genau deshalb nennen wir uns produktoffen und nicht anders: Wir wählen frei aus, sind aber Teil einer Vertriebsstruktur. Das gehört gesagt, statt es hinter einem schöneren Wort zu verstecken.

Beratung kostet doch nur Rendite. Warum sollte sich das rechnen?

Sie kostet Geld, das stimmt, und sie muss sich deshalb rechnen lassen. Der Nutzen liegt dabei selten in der Fondsauswahl. Er liegt in einer Struktur, die zu Ihrer Situation passt, in vermiedenen Fehlentscheidungen – besonders in fallenden Märkten – und in laufenden Kosten, die über zwanzig Jahre erheblich ins Gewicht fallen.

Ob sich das in Ihrem Fall rechnet, sehen Sie nach dem Depot-Check. Wenn nicht, sagen wir es Ihnen.

Ablauf und Zusammenarbeit

Wie läuft das ab, und welche Unterlagen brauchen Sie?

Vier Schritte: Erstgespräch von 30 bis 45 Minuten, Unterlagen, Auswertung, gemeinsames Durchgehen Ihres Klarheitsbogens. Wir brauchen Ihre Depotauszüge und, falls vorhanden, die Unterlagen zu fondsgebundenen Renten- oder Lebensversicherungen. Mehr nicht.

Nach dem Erstgespräch stimmen wir ab, auf welchem Weg Sie uns die Unterlagen zukommen lassen. Der Depot-Check im Detail

Was passiert mit meinen Daten?

Diese Website verwendet keine Analyse-, Tracking- oder Werbedienste und setzt dafür auch keine Cookies. Ihre Anfrage über das Formular verarbeiten wir ausschließlich, um sie zu bearbeiten. Kommt kein Mandat zustande, löschen wir sie spätestens sechs Monate nach der letzten Kommunikation. Zur Datenschutzerklärung

Anlage und Risiko

Können Sie Verluste vermeiden?

Nein. Wer das behauptet, sagt die Unwahrheit. Kapitalmarktanlagen schwanken, und in einzelnen Jahren können sie deutlich im Minus liegen.

Beeinflussen lässt sich anderes: wie breit gestreut wird, wie hoch die Kosten sind, wie viel Schwankung zu Ihrer Situation passt – und ob Sie in einer schlechten Phase durchhalten. Genau darum geht es in der Beratung.

Was heißt „wissenschaftlich fundiert“ konkret?

Dass wir uns an dem orientieren, was in der Kapitalmarktforschung breit belegt ist, und nicht an Meinungen: breite Streuung statt Titelauswahl, niedrige Kosten, ein vorher festgelegtes Risikoniveau, keine Prognosen.

Das ist weniger spektakulär als ein Börsenbrief. Dafür ist es nachprüfbar. Unsere Investmentphilosophie · Beiträge mit Quellen

Ich kann ETFs selbst kaufen. Wozu dann Beratung?

Können Sie – und wenn Sie das seit Jahren diszipliniert tun, brauchen Sie uns dafür nicht.

Die schwierigen Fragen liegen woanders: Wie viel Risiko passt wirklich zu Ihnen? Was tun mit einem größeren Einmalbetrag? Wie kommt das Geld später wieder heraus? Wie passen betriebliche Altersversorgung, Versicherungen und Depot zusammen? Und wie verhalten Sie sich, wenn das Depot dreißig Prozent im Minus steht? Dafür sind wir Sparringspartner – kein Ersatz für Ihre Entscheidung.

Ihre Frage war nicht dabei?

Schreiben Sie sie uns, oder klären Sie sie im Erstgespräch. Beides kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Frage stellen