Was in Ihrem Depot wirklich passiert
Die meisten Depots sind über Jahre gewachsen. Ein Fonds von der Hausbank, ein ETF aus einer Zeitschrift, eine fondsgebundene Police vom Berater davor. Jedes Stück für sich war plausibel. Ob sie zusammen ergeben, was Sie brauchen, hat selten jemand geprüft.
Genau das macht der Depot-Check. Wir sehen uns an, was in Ihrem Depot tatsächlich passiert – was es kostet, wie breit es wirklich gestreut ist und ob das Risiko zu Ihrem Leben passt. Das Ergebnis bekommen Sie schriftlich, auf einer Seite. Der Depot-Check kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Was wir uns ansehen
Was Sie wirklich zahlen
Fondskosten, Depotgebühren, Ausgabeaufschläge, Bestandsprovisionen. Wir rechnen zusammen, was über die Jahre tatsächlich abfließt – und was davon vermeidbar wäre.
Die tatsächliche Streuung
Zwei Fonds sind nicht automatisch doppelte Streuung. Wir sehen nach, wie stark sich Ihre Positionen in ihren größten Werten überschneiden.
Das Risiko
Wie viel Schwankung steckt in Ihrem Depot – und passt das zu Ihrem Anlagehorizont, Ihrer Situation und dem, womit Sie ruhig schlafen?
Struktur oder Sammlung
Wurde Ihr Depot geplant oder ist es entstanden? Wir prüfen, ob die Bausteine einem gemeinsamen Plan folgen oder nur nebeneinanderliegen.
Versicherungsmäntel
Fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen gehören dazu. Sie sind oft der teuerste und am wenigsten durchschaute Teil der Geldanlage.
Liquidität
Wie viel Geld liegt unverzinst herum, und wie viel davon brauchen Sie wirklich als Reserve? Gerade bei Selbstständigen ist das oft der größte Hebel.
So läuft der Depot-Check ab
Vier Schritte. Ihr Aufwand: ein Gespräch und ein paar Unterlagen.
1. Erstgespräch
30 bis 45 Minuten, per Video oder persönlich in Regensburg. Wir klären, worum es Ihnen geht – und ob wir überhaupt die Richtigen sind.
2. Unterlagen
Sie schicken uns Ihre Depotauszüge und, falls vorhanden, die Unterlagen zu fondsgebundenen Versicherungen. Mehr brauchen wir nicht.
3. Auswertung
Wir rechnen Kosten, Überschneidungen und Risiko durch und halten fest, was uns auffällt.
4. Ihr Klarheitsbogen
Wir gehen das Ergebnis gemeinsam durch. Danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht.
Das Ergebnis: Ihr Klarheitsbogen
Sie bekommen keine vierzigseitige Auswertung, die niemand liest. Sie bekommen eine Seite: Ihre aktuelle Struktur, was uns daran auffällt und was wir als Nächstes klären würden.
So sieht das aus – hier an einem frei erfundenen Beispiel:
Beispielkunde „Herr K.“, 52, Unternehmer – rein fiktive Darstellung.
| Aktienfonds A (Bank 1, aktiv gemanagt) | ca. 30 % |
| Aktienfonds B (Bank 2, aktiv gemanagt) | ca. 22 % |
| Direktversicherung (fondsgebunden) | ca. 15 % |
| Tagesgeld / Liquiditätsreserve | ca. 18 % |
| Freie Liquidität auf dem Geschäftskonto | ca. 15 % |
- Die beiden Aktienfonds überschneiden sich stark in ihren größten Positionen – die tatsächliche Streuung ist geringer, als es auf den ersten Blick wirkt.
- Die laufenden Fondskosten liegen spürbar über dem, was für eine vergleichbar breite Streuung nötig wäre.
- Eine klare Zuordnung zu einem gemeinsamen Risikoniveau ist nicht erkennbar – die Bausteine wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten und ohne Gesamtplan ausgewählt.
- Ein Teil der freien Liquidität liegt seit Längerem unverändert auf dem Geschäftskonto, ohne dass dafür bisher eine bewusste Entscheidung getroffen wurde.
- Gemeinsam festlegen, welches Risiko zu Ihrer Situation und Ihrem Anlagehorizont passt.
- Prüfen, ob eine breiter gestreute, kosteneffizientere Struktur die bestehenden Fonds sinnvoll ersetzen kann.
- Klären, welcher Teil der freien Liquidität langfristig investiert werden kann, ohne Ihre unternehmerische Flexibilität einzuschränken.
Eine erste, vereinfachte Einordnung auf Grundlage des Erstgesprächs – keine Anlageempfehlung und keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Alle Angaben gerundet.
Was der Depot-Check nicht ist
Kein Verkaufsgespräch mit Analyse-Anstrich. Wir schlagen im Depot-Check kein Produkt vor und rechnen Ihnen keine Rendite vor, die Sie angeblich verpasst haben.
Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Dafür sind Ihr Steuerberater und Ihr Anwalt zuständig – wir sagen Ihnen aber, wenn wir finden, dass Sie dort nachfragen sollten.
Und keine Prognose. Wir wissen nicht, was die Märkte im nächsten Jahr tun. Niemand weiß das. Prüfen lassen sich Kosten, Streuung, Risiko und Struktur – und genau das prüfen wir.
Für wen sich der Depot-Check eignet
In der Regel lohnt er sich ab einem investierbaren Vermögen von rund 100.000 €. Darunter ist der Aufwand meist größer als der Nutzen – und das sagen wir Ihnen dann auch offen, statt Ihnen einen Termin zu verkaufen.
Besonders häufig kommen Unternehmer und Selbstständige zu uns, die keine Zeit für ihre eigene Geldanlage haben, und Anleger mit einem über Jahre gewachsenen Bankdepot, bei dem nie jemand erklärt hat, warum es so aussieht, wie es aussieht.
Wir beraten Privatpersonen und Unternehmen mit Sitz beziehungsweise Hauptwohnsitz in Deutschland – bundesweit per Videoberatung und persönlich in Regensburg und Umgebung.
Schicken Sie uns eine kurze Anfrage. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Arbeitstages – und sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Depot-Check in Ihrer Situation lohnt.
Der Depot-Check selbst ist kostenfrei. Was eine laufende Betreuung danach kosten würde, steht offen auf der Seite Kosten.